Riesenwellen auf dem Baldeneysee

An der internationalen Kanuregatta in Essen auf dem Baldeneysee nahmen Sportler aus 46 Vereinen teil. Nach einer zweijährigen Pause sind die Startschuhe endlich wieder gefallen.
Leider wurden die Wettkämpfe sehr durch die äußeren Bedingungen bestimmt. Starke Wellen spülten die Sportler aus den Startschuhen oder verschluckten gleich die Boote. Dadurch kam es zu einer Vielzahl von Kenterungen.
Für uns nahmen Marina Bärg im Kajak und Fiona Bohnet im Canadier in der Damen Leistungsklasse teil.
Über die 200m und die 500m schied Marina Bärg jeweils als vierte im Semi-Finale aus. In Ihrer Paradedisziplin über die 5000m wurde Sie Westdeutsche Vizemeisterin.
Fiona Bohnet konnte über die 200m und die 500m siegen. Über die 5000m siegte Sie ebenfalls und sicherte sich so den Westdeutschen Meistertitel.

Bronze für Bertasee-Kanute Paul Waldheim

Einen guten Saisonauftakt feierte der Bertasee-Canadierfahrer Paul Waldheim. Bei den Internationalen Westdeutschen Marathonmeisterschaften auf der Ems in Rheine nahmen 41 Vereine teil. Der 17jährige Paul Waldheim startete erstmals in der Juniorenklasse. Das Marathonrennen im Einercanadier ging über 19,2 Kilometerstrecke. Bei eisigen Temperaturen mussten dabei auch 3 Portagen überwunden werden. Das heißt, raus aus dem Boot, mit Boot 200 Meter Laufen und dann wieder so schnell wie möglich ins Boot. Nach 2 Stunden und 3 Minuten erreichte Paul Waldheim völlig erschöpft als dritter das Ziel und freute sich über die Bronzemedaille.

Überraschende Erfolge auf der Deutschen Meisterschaft in Hamburg

Vergangene Woche wurde die 100. Deutsche Meisterschaft in Hamburg ausgetragen. Aufgrund der Pandemie wurde die Veranstaltung geteilt und Zuschauer untersagt.

Im ersten Block nahm Paul Waldheim bei der männlichen Jugend im Canadier teil. Er bestritt seine erste Regatta und mit Ausnahme der 200m ging er über alle Strecken an den Start. Im Einer kam er leider nicht über die Vorläufe hinaus. Im Canadier-Zweier über die 500m fuhr er mit seinem Verbandskollegen Yannik Schrankel von der KSG Wuppertal auf den achten Platz. Über die 1000m verpasste das Duo die Finalteilnahme mit dem vierten Platz knapp. Die abschließende Langstrecke über die 5000m bestritt Paul Waldheim wieder im Einer. Bei sehr rauen Bedingungen kam er hier als 17ter ins Ziel.

Der zweite Block wurde mit den Rennen der Junioren und der Leistungsklasse gefüllt. Marina Bärg ging hier bei den Damen Junioren im Kajak an den Start. Über die 500m belegte Sie im Finale einen guten neunten Platz im Einer. Über Ihre bevorzugte Strecke, die 1000m konnte Sie weiter nach vorne fahren und sicherte sich die Bronze Medaille. Im Kajak-Zweier über die 500m belegte Sie mit Ihrer Partnerin Fiona Trojca vom KR Hamm den vierten Platz. Eine starke Windböe und 17-hundertstel Sekunden Abstand verhinderten hier den zuvor sicheren zweiten Platz.
Im Kajak-Vierer kam Marina mit Ihren Verbandskolleginnen nach einem packenden Rennen auf den zweiten Platz. Die abschließende Langstrecke absolvierte Marina Bärg wieder im Einer. Hier konnte Sie sich von Beginn an mit der Führungsgruppe vom Feld absetzen. Nach einem starken Auftritt konnte Sie sich mit den letzten Reserven den dritten Platz sichern.

Fiona Bohnet bestritt die Deutsche Meisterschaft im Canadier. Nach dem überraschenden Erfolg auf der internationalen Regatta in Aronzo, demonstrierte Sie hier wiederholt Ihre Stärke. Trotz einem Handicap an der Schulter wollte Sie an den Start gehen. Im Canadier-Einer über die 200m kam Sie auf einen guten fünften Platz. Über die 500m konnte Sie sich nochmal verbessern und verpasste mit dem vierten Platz knapp das Treppchen. Im Canadier-Vierer und dem Rahmenrennen im Canadier-Achter holte Sie sich jeweils mit Ihren Verbandskollegen die Silber Medaille. Gekrönt hat Sie sich über die 5000m selbst. Vom Start an fuhr Sie dem Feld davon baute den Vorsprung aus und holte sich Gold.

Nach einem solch schweren Jahr mit verordneten Trainingsunterbrechungen und vielen weiteren Einschnitten konnten sich die drei auf diesem Weg beweisen und sich für Ihre harte Arbeit selbst belohnen.
Wir gratulieren Euch zu Euren Leistungen

Fiona Bohnet fährt wie beflügelt

Fiona Bohnet durfte mit der Nachwuchsmannschaft des deutschen Kanuverbandes an der internationalen Kanuregatta teilnehmen. Diese wurde in Aronzo/ Italien auf dem Lago di Misurina ausgetragen. Für Fiona war es der erste Einsatz im Team der Nationalmannschaft. Das Team hat sich in Brandenburg vorbereitet und am letzten Feinschliff gearbeitet.

Insgesamt waren 11 Nationen an einer der schönsten Regattastrecken der Welt inmitten der Südtiroler Berge vertreten.
Die Erwartungen waren nicht hoch, es ging in erster Linie darum Erfahrung zu sammeln und sich selbst für das harte Training zu belohnen. Doch schon im ersten Rennen über die 1000m im Einercanadier machte die 20-jährige Fiona Bohnet deutlich, wofür Sie an den Start geht. Überraschend konnte Sie das Rennen mit Abstand vor Ihrer Mannschaftskameradin Elisabeth Praetz aus Leipzig und der Italienerin Camilla Placchi für sich entscheiden. Dies gelang Ihr mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

Über die 500m siegte Sie erneut im Einercanadier diesmal vor der Karlruherin Lina Bielike und der Leipzigerin Elisabeth Praetz. Im Zweiercanadier über 500 Meter fuhr die DKV-Mannschaft Fiona Bohnet/Lina Bielike vor der zweiten deutschen Vertretung Praetz/Wehrmann durchs Ziel.
Über die 200 Meterstrecke siegten Wehrmann-Bielike vor Bohnet/Praetz mit 1/10 Sekunde Vorsprung.

Dieses Ergebnis haben wir bei weitem nicht erwartet und sind mehr als überrascht. Zeitgleich freuen wir uns sehr für Fiona, die mit Ihren heimischen Kameraden Marina Bärg und Paul Waldheim unter den schwierigsten Bedingungen hart trainieren, trotz das fast alle Wettkämpfe abgesagt werden mussten.

Ehrung durch Duisburger Jugendsport-Stiftung

Marina Bärg wurde Ende letzten Jahres durch die Jugendsport-Stiftung geehrt. Trotz der widrigen Umstände im vergangenen Jahr machte Marina Bärg durch Ihren Ehrgeiz, Ihrer Disziplin und Ihrer Leistung auf sich aufmerksam.
So entschied sich die Duisburger Jugendsport-Stiftung Marina Bärg zu fördern. Üblicherweise treffen sich alle Begünstigten im Rathaus und bekommen in geselliger Runde die Prämien überreicht.
Bedingt durch die Corona Pandemie war dies letztes Jahr leider nicht möglich. Dieses Mal wurde im Rahmen einer Videokonferenz, geleitet von Oberbürgermeister Sören Link und Vorstandsmitglied Susanne Hering die Übergabe Symbolisch durchgeführt.

Neujahrsgrüße

Hallo zusammen,

auch wenn wir einige Tage zu spät sind, so möchten wir uns es dennoch nicht nehmen lassen Euch ein forhes neues Jahr zu wünschen. Wir hoffen, dass wir schnellst möglich und gesund durch die sonderbare Zeit kommen und endlich wieder gemeinsam auf der Regattabahn trainieren können. Ebenso erhoffen wir uns, uns dieses Jahr wieder auf Regatten mit anderen messen zu können.
Bis dahin macht das Beste aus der Situation und bleibt Fit.

FROHE WEIHNACHTEN

Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu!
Wer weiß schon, ob das Nächste anders wird,
also genießen wir die Feiertage!

Wir nehmen dies zum Anlass um uns für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken!
Bedanken, vor allem für den Zusammenhalt in schwieriger Zeit!

Besinnliche Weihnachtsfeiertage
und
ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
wünschen Euch allen
der Vorstand Bertasee Duisburg e.V.

Claus Schwarz Artur Erkes Andreas Predel

Geburtstagsgrüße an unser Ehrenmitglied Günther Kuske

Der langjährige Vorsitzende und jetziger Ehrenvorsitzender des Kanu-Traditionsvereins Bertasee Duisburg feiert heute am 14. September seinen 80. Geburtstag.
Die Liste seiner sportlichen Tätigkeiten ist sehr lang. Als Kanusportler errang Kuske Deutsche Meisterschaften und  war Teilnehmer an Welt und Europameisterschaften. Nach seiner Sportkarriere  hatte Günther Kuske als Sportfunktionär mehrere wichtige Funktionen. So war er mehrere Jahre Sportwart des DKV. Im Jahre 1988 war er bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul Mannschaftsführer der  Kanu-Olympiamannschaft. Auch bei zahlreichen Kanuregatten war er als Regattaleiter tätig. Aufgrund seiner zahlreichen Ehrenämter erhielt er im Jahre 2003 vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz überreicht.
Wir als Bertasee Duisburg möchten Ihm an dieser Stelle herzlichst zu seinem Ehrentag gratulieren.

Hitze-Wettkampf an der Regattabahn und Bertasee Duisburg ist dabei

Während ganz Deutschland versucht hat, der Hitze zu entkommen und sich im kühlen Nass zu erfrischen. Haben die Kanuten sich in Duisburg zu Höchstleistung getrieben.

Anlass hierfür war die Austragung der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport an der Regattabahn in Duisburg. Wenn im Sprint die Schlagzahlen auf über 160 Schläge pro Minute steigen und ein Ziel erst nach guten 45 Sekunden in Sicht ist, so kann sich jeder ausmalen wie man sich bei 36 Grad im Ziel fühlt.

Dieser Herausforderung stellten sich unsere Fahrerinnen Fiona Bohnet und Marina Bärg. Fiona Bohnet ging für uns im C1 bei der Damen Leistungsklasse über die 200m und die 500m an den Start. Marina Bärg fuhr im K1 bei den Damen Juniorinnen über die 200m, 500m und die 1000m.

Fiona Bohnet reihte sich über beiden Strecken hinter den Olympiateilnehmern und WM-Siegern ein und wurde zweimal siebte. Marina Bärg fuhr über alle drei Strecken ins B-Finale. Über die 200m wurde Sie ebenfalls siebte. Auf den 500m und 1000m konnte Sie Ihre Stärke besser zeigen und belegte mit nur wenigen zehnteln Abstand jeweils den vierten Platz.

In Anbetracht eines 6-wöchigen Trainingsverbot an unserer Hausstrecke und ein daraus resultierender Trainingsrückstand von guten 500km sind wir mit den erbrachten Leistungen sehr zufrieden.

Deutsche Meisterschaft 2020 – mal anders

Keiner ahnte am Anfang des Jahres, was dort auf uns zukommen würde. Voller Einsatz trainierten wir mit dem Ziel, auf Regatten ganz weit vorne dabei zu sein.

Leider hat Corona dazu geführt, dass nahezu alle Regatten abgesagt wurden und auch die Durchführung der Deutschen Meisterschaft war ungewiss. Trotz dieser Ungewissheit und dem zwischenzeitlichen Trainingsverbot an unserer Hausstrecke hielt unsere Sportler nicht davon ab zu trainieren. Hierfür haben wir neue Möglichkeiten ausgelotet, um uns weiterhin möglichst effizient vorzubereiten.

Vor einigen Wochen erhielten wir dann die Nachricht, dass die Deutsche Meisterschaft gesplittet satt finden wird.

Dies sorgte nochmal für einen Motivationsschub bei den Sportlern. Vom Verband wurden noch vor kurzem Trainingslager organisiert, um die Vorbereitung final abzuschließen.

Jetzt dauert es keine Woche mehr, bis wir am 7 August den ersten Start für dieses Jahr absolvieren können. Teilnehmen werden von uns im Kajak Marina Bärg bei den Damen Juniorinnen und im Canadier Fiona Bohnet bei der Damen Leistungsklasse. Die Deutsche Meisterschaft findet hier in Duisburg an der Regattabahn vom 7 bis zum 9 August statt.

Leider ist es aber so, dass Aufgrund der aktuellen Lage keine Zuschauer auf das Gelände dürfen. Selbst Betreuer sollen auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert werden. Um wenigsten einen kleinen Einblick erhaschen zu können bleiben nur die Öffentlichen Wege an der Regattabahn selbst.